Haus InnHöhe

Sitz der HUMANOLOGISCHEN AKADEMIE e.V.

Die Humanologie (nach Stefan Paster) ist ein wissenschaftlicher Ansatz, der sich mit den sozialen Voraussetzungen für Frieden, nachhaltiges/zukunftsfähiges Wirtschaften und dem Schutz der menschlichen Entwicklungsbedürftigkeit vor Ausbeutung auseinandersetzt.

Man könnte stark vereinfacht sagen, es sei die Lehre des “gesunden Menschenverstandes“ oder vom “größten gemeinsamen Teiler“ der menschlichen Bedürfnisse.

Insofern stellt die Humanologie Fragen nach individuellen und kollektiven Handlungsempfehlungen und gewinnt – durch die Analyse der unterschiedlichsten Antworten – übergreifend gültige Aussagen, im Sinne einer Suche nach einem universellen Algorithmus der Vernunft.

 

Aufgrund dieser Basis haben wir einen gemeinnützigen Verein, die humanologische Akademie e.V. gegründet, der diesen Fragen gerecht zu werden sucht.

Die Gemeinsamkeiten zum Yoga und zur Gemeinwohlökonomie sind dabei so groß, daß wir auch hier aktiv mitwirken.

In unserem Yoga steht also menschliche Entwicklungbedüftigkeit und die Potenzialentfaltung jedes Einzelnen – immer unter dem Aspekt von Respekt gegenüber den Lebewesen und der Natur unserer Welt – im Vordergrund.

 

Die zwei großen Antriebe (Prinzipien der Menschlichkeit) LIEBE und FREIHEIT sollten individuell in einem Flow Korridor ihr Gleichgewicht finden. Dabei sollte der Mensch auf allen Ebenen angesprochen werden.

Das bedeutet unter Anderem, daß man in diesem Ansatz mit Liebe auf sich und andere achtet sowie durch Freiheit Weite spüren kann und das Große Ganze wahrnimmt.

Ganz konkret verwenden wir Haltungen, die für jeden angepasst werden können und somit sowohl herausfordernd aber nicht überfordernd sind; Meditationen, die die Freiheit erkennen und ausdehnen; Atemübungen, die den Kreislauf, das Nervensystem und die Hormone optimal beeinflußen.

 

Unser Nachhaltigkeitsansatz zieht sich von unserem Workshop Angebot, über verwendete Yogamaterialien (u.a. Bausinger.de), zu verwendeten Nahrungsmitteln (Jolling EG.) bei den Retreats und Kochevents bis zur Führung unseres Studios (Öko-Strom, Refill, Naturteich, Meins-Deins Schrank, Ernteanteil/ Gemüsekiste Abholstation…)

ENKELTAUGLICH LEBEN

Wir möchten nichts weniger als die Welt verändern.

Wir glauben, dass der Schlüssel hierzu im Verhalten von Dir, mir und jedem*r Anderen liegt.

 

WIR finden, daß auch unser Yogaweg hier einiges dazubeitragen kann und ermuntern darum in den Stunden, Workshops und drumherum, das eigene Leben (und Umfeld) zu überdenken und gemeinwohlorientiert auszurichten.

 

Enkeltauglich Leben bietet mit einem Spiel (www.enkeltauglich-leben.org) die Plattform um Mitstreiter*innen zu finden, mit denen Du Dein Leben nachhaltig veränderst. Gemeinsam macht das Spaß.

GEMEINWOHLÖKONOMIE

Wir legen großen Wert auf ein nachhaltiges, gemeinwohlorientiertes Unternehmen und sind deshalb im Zertifizierungsprozess. Auch sind wir aktiv in der Regionalgruppe Wasserburg und führen ein Gemeinschaftsgartenprojekt. Nähere Infos unter regionalgruppe altlandkreis-wasserburg

Hier ein paar allgemeine INFORMATIONEN über die GWÖ

Unser jetziges Wirtschaftssystem steht auf dem Kopf. Das Geld ist zum Selbst-Zweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: ein gutes Leben für alle. (…) In einer echten „Ökonomie“ ist das Geld nur Mittel zum Zweck. Schaffen wir es, die wirtschaftliche Erfolgsmessung auf das Ziel zu richten, fließt die menschliche Kreativität in die Mehrung des Gemeinwohls. Dann stimmen Wirtschaft und Werte zusammen!“

Im Einklang mit diesen einleitenden Worten von Christian Felber, Autor des Buches „Gemeinwohl-Ökonomie“ (erstmals erschienen 2010) und Mitinitiator der internationalen Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung, ergeben sich folgenende Punkte:

  1. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist der Aufbruch zu einer ethischen Marktwirtschaft, deren Ziel nicht die Vermehrung von Geldkapital ist, sondern das gute Leben für alle.
  2. Sie setzt die Menschenwürde, die Menschenrechte und die ökologische Verantwortung als Gemeinwohlwerte auch in der Wirtschaft um.
  3. Wie diese Werte im unternehmerischen Alltag gelebt werden können, zeigt die Gemeinwohl-Matrix. Sie wird laufend weiterentwickelt und soll demokratisch entschieden werden.
  4. Anhand der Matrix erstellen die Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz. Im Gemeinwohl-Bericht erklären sie die Umsetzung der Gemeinwohlwerte sowie ihr Entwicklungspotential und nehmen eine Bewertung vor. Bericht und Bilanz werden extern überprüft und veröffentlicht. Damit werden die Leistungen für das Gemeinwohl bekannt gemacht.
  5. Gesellschaftliche Unterstützung erfahren Gemeinwohl-Unternehmen zunächst am Markt durch VerbraucherInnen, KooperationspartnerInnen und gemeinwohlorientierte GeldgeberInnen.
  6. Als Ausgleich für überdurchschnittliche Leistungen zum Gemeinwohl sollen Gemeinwohl-Unternehmen rechtliche Vorteile bei Steuern, Krediten und öffentlichen Aufträgen sowie im internationalen Handel erhalten.
  7. Unternehmensgewinne dienen der Stärkung der Unternehmen sowie der Einkommenserzielung und der Alterssicherung der UnternehmerInnen und der Beschäftigten, nicht aber der Vermögensvermehrung externer KapitalgeberInnen. So gelangen die UnternehmerInnen zu Freiräumen für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, frei vom Druck zu größtmöglicher Kapitalrendite.
  8. Dadurch schwindet der Drang zum Wirtschaftswachstum. Es öffnen sich Möglichkeiten für ein erfülltes Leben bei Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. In der Arbeit können sich Wertschätzung und Fairness sowie Kreativität und Kooperation besser entfalten.
  9. Mit der Begrenzung von Vermögensungleichheiten steigen die Chancen für die gleichberechtigte Teilhabe Aller am wirtschaftlichen und politischen Leben.
  10. Die Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung lädt dazu ein, die Verwirklichung der genannten Werte in Wirtschaft und Gesellschaft mitzugestalten. Alle Ideen für eine zukunftsfähige Wirtschaftsordnung sollen in demokratischen Prozessen entwickelt, vom Souverän entschieden und in der Verfassung verankert werden.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist weder das beste aller Wirtschaftsmodelle noch das Ende der Geschichte, nur ein nächster möglicher Schritt in die Zukunft. Sie ist ein partizipativer und entwicklungsoffener Prozess, und sucht Synergien mit ähnlichen Ansätzen.

Durch das gemeinsame Engagement zahlreicher mutiger und entschlossener Menschen kann etwas grundlegend Neues geschaffen werden. Die Umsetzung erfordert intrinsische Motivation und Eigenverantwortung, rechtliche Anreize, einen ordnungspolitischen Rahmen sowie Bewusstseinsbildung.

REFILL

Überall wo der Refill Aufkleber angebracht ist kostenfrei Leitungswasser in die mitgebrachte Flasche auffüllen und Plastikmüll vermeiden.

WIR SIND DABEI!

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